Alte Landkarten

Von der Antike bis zur Neuzeit: Eine Reise durch die Geschichte der Kartografie. 1. Einordnung der Kartografie in die Geschichte Die Kartografie ist eine der ältesten Disziplinen der Geografie und hat ihren Ursprung in der Antike. Sie war die erste W…

Von der Antike bis zur Neuzeit: Eine Reise durch die Geschichte der Kartografie.

1. Einordnung der Kartografie in die Geschichte

Die Kartografie ist eine der ältesten Disziplinen der Geografie und hat ihren Ursprung in der Antike. Sie war die erste Wissenschaft, die sich mit der Erstellung von Karten befasste und damit den Grundstein für alle weiteren Entwicklungen legte. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich die Kartografie stetig weiter und wurde zu einer der wichtigsten Werkzeuge der Entdeckungsreisen und des Kolonialismus. Heute ist die Kartografie eine essenzielle Komponente jeder modernen Gesellschaft und ein unverzichtbarer Bestandteil unseres täglichen Lebens.

2. Frühe Karten: Babylon, Ägypten und Griechenland

Die Geschichte der Kartografie reicht weit in die Antike zurück. Die frühesten Karten zeigen uns, wie Menschen vor Tausenden von Jahren versuchten, ihre Welt zu verstehen und darzustellen. Einige der frühesten Karten stammen aus Babylon, Ägypten und Griechenland - den ersten großen Zivilisationen des antiken Mittelmeerraums. In Babylon wurden die ersten bekannten Karten im 6. Jahrhundert v. Chr. erstellt. Sie waren in Form von Tontafeln beschrieben und zeigten Gebiete rund um die Stadt Babylon. Sie enthielten Informationen über Bewässerungsgräben, Flussläufe und Wege sowie Gebäude und andere Sehenswürdigkeiten. Diese frühen Karten wurden jedoch nicht als vollständige Landkarte verwendet, sondern eher als geografische Ressource für politische Entscheidungsträger. Eine andere Art von babylonischer Karte war eine "Stadtkarte", die einen Plan der Stadt Babylon selbst darstellte und Details über Straßennetz, Platzierung von Tempeln und Gebäuden sowie andere Sehenswürdigkeiten enthielt. Ägyptische Karten hatten einen anderen Zweck als babylonische: Sie wurden verwendet, um routinemäßig zu navigieren. Sie bestanden aus Papyrusrollen mit handgezeichneten Zeichnungen der Laufwege von Schiffen auf dem Nil und den umliegenden Seen, Flüssen und Siedlungsbereichen. Obwohl diese Karten keine großräumigen oder detaillierteren Ausschnitte des Territoriums zeigen konnten, half ihnen die Navigation auf dem Nil bei der Lieferung von Nachrichten, Handelswaren und sogar Truppentransport in ganz Ägypten. Griechische Karten stellen einen weiteren interessanten Aspekt der frühen Kartografie dar. Griechische Wissenschaftler begannen ab dem 5. Jahrhundert vor Christus mit dem Studium mathematischer Konzepte wie Geometrie und Astronomie; dieses Wissenschaftskonzept hat schließlich zu der Entwicklung komplexer landkartografischer Modelle in Griechenland geführt. Eines dieser Modelle war das "Klima", das von Hipparchos im 2. Jahrhundert vor Christus entwickelt wurde: es bestand aus einer Reihe konzentrischer Kreise um eine geografische Position herum - normalerweise Thalassa (das Meer) - mit je nach Breite variierender Entfernung vom Zentrum bis zu den Rändern des Kreises . Hipparchos' "Klima" war so effektiv für Navigation und Erkundung, dass es bis ins späte 19. Jahrhundert in Gebrauch blieb - obwohl mehr als 2200 Jahre lang keine bedeutenderen Verbesserungsvorschläge gemacht wurden! Heute ist die Kartografie deutlich modernisiert worden: Satellitentechnologien haben die Genauigkeit unserer Karten drastisch verbessert; Computerkartierung hat es uns ermöglicht, Karten leicht anzupassen; Und Online-Kartierungsplattformen machen es uns leichter als je zuvor, Datenelemente zu finden und abzurufen - aber ohne unsere antiken Vorfahren hätten wir niemals so weit kommen können!

3. Römische und mittelalterliche Karten

Die römischen und mittelalterlichen Karten sind ein interessantes Bild auf die Geschichte der Kartografie während der Zeit der Antike bis zur Neuzeit. Diese Karten, die hauptsächlich von Gelehrten angefertigt wurden, zeigen uns die Welt aus ihrer Sicht und reflektieren ihre Theorien über die Funktion und Entstehung der Welt. Eine der ältesten bekannten römischen Karten stammt von Claudius Ptolemaeus, auch bekannt als Ptolemy. Seine Karte, die um 140 n. Chr. verfasst wurde, ist eine der ersten, die unsichtbare Kräfte in Bezug auf die Bewegung der Himmelskörper behandelt. Ptolemy glaubte an die Theorie des geozentrischen Weltbilds, dass die Erde im Zentrum des Universums steht und alle anderen Himmelskörper um sie herum kreisen. Auf seiner Karte ist dies deutlich zu sehen: Die Erde ist in der Mitte platziert und alle anderen Gestirne kreisen um sie herum. Ein weiterer interessanter Aspekt seiner Karte ist, dass er den Erdball als kugelförmig darstellt, was für die Zeit sehr modern war. Allerdings stimmt dieser Ansatz nicht mit dem heutigen Wissensstand über die Gestalt der Erde überein. Eine weitere bemerkenswerte römische Karte findet sich in einem Buch von Gaius Julius Solinus, welches um AD 200 verfasst wurde. Solinus’ Karte zeigt uns einen Teil Europas und Asiens vom Norden bis zum Süden und stellt viele mythologische Wesenheiten dar, wie zum Beispiel Drachen und Sirenen. Diese Karte ist faszinierend, da sie uns einen Einblick in das Bild der Welt von damals geben kann. Obwohl es natürlich keine ernsthafte topografische Karte ist, ist es doch interessant zu sehen, welche Mythen und Legenden damals überall verbreitet waren. Eine weitere interessante römische Karte findet sich in einem Buch von Marinus von Tyros aus dem 1./2. Jahrhundert n. Chr. Marinus’ Buch enthält viele fantastische Geschichten über verschiedene Orte auf aller Welt und diese Karte stellt den Mittelpunkt des Buches dar: Sie soll den Ort zeigen, wo all diese Geschichten passiert sind! Obwohl dies natürlich nicht ernst genommen werden kann, ist es doch sehr amüsant zu sehen, was für Mythen damals überall verbreitet waren!

4. Die Renaissance der Kartografie

Die Renaissance brachte auch neue Entwicklungen in der Kartografie. In dieser Zeit begannen Kartografen, die Wissenschaft zu nutzen, um ihre Kartografie zu verbessern. Die Astronomie und Mathematik waren besonders wichtig für die Erstellung einer genaueren Karte. Einige berühmte Kartenmacher der Renaissance sind Martin Waldseemüller, Gerardus Mercator und Johannes Schöner. Martin Waldseemüller war ein deutscher Gelehrter und Kartograf, der 1507 eine berühmte Weltkarte erstellt hat. Auf dieser Karte wurde Amerika als eigenes Land dargestellt. Dies war eine der ersten Karten, die das neu entdeckte Land kartierten. Gerardus Mercator stammte aus Flandern und ist heute bekannt für seinen "Mercator-Projektion". Es ist eine Methode zur Darstellung des Globus auf einer flachen Oberfläche. Die Projektion ermöglichte es den Navigatoren, den Kurs direkt auf dem Meer zu berechnen, ohne dass sie ständig ihre Position neu bestimmen mussten. Johannes Schöner war ein deutscher Gelehrter und Astronom des 15. Jahrhunderts. Seine Hauptarbeit ist die globale Karte von 1492. Diese Karte zeigt Europa, Afrika und Asien im Vergleich zur Größe des gesamten Planeten und ist heute noch als Referenz für historische Landkarten verwendet. Während der Renaissance entwickelten sich die Kartographie und die Navigation rasant weiter. Die Entdeckung von Amerika brachte neue Techniken in die Kartographie: Seefahrer begannen, Karten zu verwenden, um den Atlantik zu überqueren und neue Länder zu erkunden. Auch Drucktechniken verbesserten sich; Weltkarten konnten jetzt leicht reproduziert werden und somit weiterverbreitet werden. Durch diese Fortschritte konnte man vorher unerforschtes Gebiet besser kartografieren und navigieren – was schließlich dazu beitrug, dass Europa seine Kolonien in anderen Teilen der Welt gründete. Die Renaissance markierte den Beginn des Goldenen Zeitalters der Kartographie – die Zeit des Erkundens und Entdeckens hat begonnen!

5. Die Neuzeit der Kartografie

Die Neuzeit der Kartografie begann mit dem Aufkommen der modernen Wissenschaften im 17. Jahrhundert. Dies führte zu einem größeren Bedarf an präzisen, wissenschaftlich fundierten Karten. Die Kartenproduktion wurde professionalisiert und es entstanden die ersten nationalen Geographischen Dienste. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Kartografie durch den Einsatz computergestützter Methoden und Technologien revolutioniert. Seitdem haben sich die Möglichkeiten der Kartografie dramatisch erweitert und die Karten selbst sind immer detaillierter und aussagekräftiger geworden.

6. Fazit

Die Geschichte der Kartografie ist lang und interessant. Sie reicht von der Antike bis in die Neuzeit und ist voller Wendungen und Überraschungen. In diesem Artikel habe ich einige der wichtigsten Aspekte der Geschichte der Kartografie erläutert. Es war sehr aufregend, diese Reise durch die Zeit zu machen und die Entwicklung der Kartografie zu verfolgen. Ich hoffe, dass Sie diese Reise mit mir gemacht haben und dass Sie etwas über die Geschichte der Kartografie gelernt haben.

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